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Fehlender Schwimmunterricht und kein Ende in Sicht

Veröffentlicht am 5. Februar 2021

DSLV fordert sofortiges Impfrecht für Schwimmlehrer*innen

Die aktuelle Situation rund um das Thema sicher Schwimmen Lernen ist durch die hohen Infektionszahlen weiterhin mehr als angespannt. Die daraus resultierenden Folgen für Kinder, denen das notwendige Training durch den ausfallenden Schwimmunterricht fehlt, sind nicht
absehbar.


Wann es möglich sein wird, den Schwimmunterricht wieder aufzunehmen, steht nach wie vor in den Sternen. Darüber, wie der Präsenz-Schwimmunterricht nach dem Lockdown verantwortungsvoll und
mit ausreichend ausgearbeitetem Hygienekonzept ausgeübt werden kann, doch auch ob er überhaupt stattfinden darf, sorgt bei Eltern als auch bei Schwimmlehrerinnen für große Unsicherheit.

Die noch nicht schwimmfähigen Kinder, für die ohnehin schon viel zu viel wertvolle Zeit an Übung verloren gegangen ist, sind sobald die Schwimmbäder wieder öffnen einer enormen Gefahr ausgesetzt. Spätestens im Sommer, wenn sie wieder in Naturgewässern baden, wird sich der durch Corona ausgefallene Schwimmunterricht lebensgefährdend bemerkbar machen. Aus diesem Grund fordert der Deutsche Schwimmlehrerverband von der Regierung, dass die Impfdringlichkeit bei Schwimmlehrerinnen auf die gleiche Stufe wie der von Erzieher*innen gestellt wird. Nur so kann eine möglichst schnelle Wiederaufnahme des Schwimmunterrichts bewerkstelligt
werden.

Unter strengen Hygieneauflagen darf dann keine Zeit verloren werden, um so schnell wie möglich zu versuchen, die verlorene Trainingszeit wieder aufzuholen. Den Kindern, die letzten Sommer ihren Unterricht abbrechen mussten, als auch denjenigen, die dieses Jahr mit dem Training beginnen, muss ein Sicheres Schwimmen gewährleistet werden können.

Ansprechpartner

Max Greger

presse@schwimmlehrerverband.de